Selbstverständnis

Wir sind ein Zusammenschluss von Antifaschist*innen, die sich im Stadtteil Hamburg Sasel, sowie den umliegenden Stadtteilen verorten.

In Zeiten, in denen (proto)faschistische, rechtsextreme Parteien -wie die AfD in Deutschland- immer mehr Zuspruch erfahren, und rechter Terror alltäglich ist, müssen wir uns organisieren – auch in der Vorstadt abseits vom Szenekiez.

Dass wir den Staat dabei nicht auf unserer Seite haben, ist uns bewusst. NSU und Verfassungsschutz, Oury Jalloh und Achidi John, rechtsextreme Netzwerke in Polizei, Justiz und Bundeswehr, rassistische Kontrollen und Institutionen sind nur die Spitzen des Eisbergs.

Es ist nötig, selbstorganisiert zu handeln, und Faschismus, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus sowie jede andere Form der Unterdrückung klar zu benennen und zu bekämpfen. Dabei ist uns völlig bewusst, dass gegen jede Form der Unterdrückung zu kämpfen, auch bedeutet, kapitalistische Verwertungslogik, parlamentarische Demokratie, sowie die daraus entstehenden Zwänge und Unfreiheiten zu kritisieren, und alternative Utopien dazu zu diskutieren. Wichtig dabei ist uns Kritik und Selbstreflektion, statt an starren Denk- und Verhaltensmustern festzuhalten.

Damit rechtes Gedankengut gar nicht erst an Boden gewinnen kann, ist es unser Ziel, eine antifaschistische und antikapitalistische Kultur im Stadtteil zu verankern. Dazu gehören Infostände, ein antifaschistisches Straßenbild, Veranstaltungen und Aktionen.

Solidarität muss praktisch werden!

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