Nun schon zum dritten Mal in Folge haben wir auf dem problematisch betitelten „Heimatfest“ (https://www.zeit.de/kultur/2018-02/heimatministerium-heimat-rechtspopulismus-begriff-kulturgeschichte) im bürgerlich geprägten Stadtteil Sasel einen antifaschistischen Infostand mit den Schwerpunkten Feminismus, Antirassismus und Kritik der Polizei durchgeführt.
Durch überraschend viele positive Gespräche mit Besucher*innen, einem örtlichen Politiker und Teilen des Trägervereins sahen wir einige Anknüpfungspunkte und konnten unter anderem unseren Anspruch auf Intersektionalität sowie die Notwendigkeit antifaschistischer Arbeit betonen.
Abgesehen von manch ablehnendem Blick (mit denen wir ehrlicherweise deutlich häufiger gerechnet hatten) ist nur ein uns gut bekannter Aktivist aus dem Umfeld der AfD Wandsbek als wirklich negativ in Erinnerung geblieben, welcher schon bei Wahlkampfständen als ausgesprochen mackerig und pöbelig-aggressiv aufgefallen ist.
Wir lassen uns davon nicht beirren und benennen die AfD und ihre Folgschaft weiterhin als das was sie sind: Nazis, Rechtsextreme, (Proto)-Faschist’innen.
Mit diesen Personen gibt es nichts zu besprechen, sie gilt es zu bekämpfen.
Trotzdem!
Kaffee und Kuchen haben den Menschen augenscheinlich sehr gut geschmeckt, es gab viele nette Gespräche und gute Wünsche, unser Material ging fleißig weg, und ein Plus in der Kasse gab es dieses Jahr auch! \o/
Wir freuen uns aufs nächste Jahr!